Wieder „Saarlands Beste“

Kurzmitteilung

Wir freuen uns sehr, dass die Gruppe um Patricia Wiesmeier „Saarlands Beste“ des Monats Mai geworden ist! Herzlichen Glückwunsch!
Vielen Dank an alle, die für Patricia gestimmt haben. Auf diese Weise können wieder 1.000 € für den guten Zweck angelegt werden.
Eure Stimme werden wir im Januar sicherlich nochmal brauchen, wenn es um den Jahressieg und somit um 10.000 € gehen wird.

Scheckübergabe

Kurzmitteilung

Das Orgateam des Solilaufs hat an das Caritaszentrum Saarpfalz, Standort St. Ingbert, einen Scheck über 4.000 € übergeben.Mit dem Geld gründet die CaCaritas-Fonds_kleinitas einen Fonds für ältere hilfebedürftige Menschen in St. Ingbert. Er soll in Einzelfällen begründete finanzielle Schwierigkeiten erleichtern oder beheben.Das Geld für den Fonds stammt aus dem Gewinn des Medienpreises „Saarlands Beste“, den die Saarbrücker Zeitung an das Orgateam des Solilaufs gezahlt hatte. „Wir haben uns damals entschieden, das Preisgeld aufzuteilen und für verschiedene Zwecke zu verwenden. Ein Teil sollte auf jeden Fall an Hilfebedürftige in unserer Stadt gehen“, sagt Gabriele Strobel vom Orgateam. „Wir sind sehr glücklich darüber, nun zusammen mit der Caritas Hilfe für unsere älteren hilfebedürftigen Mitbürger zu gründen.“   Auch Ulrike Molitor, stellvertretende Leiterin des Caritaszentrums Saarpfalz, freut sich.  „Zwar sind wir in der Lage, kurzfristige finanzielle Engpässe mit Hilfe unseres eigenen Nothilfefonds zu überbrücken, haben aber zum Beispiel keine Möglichkeit, die Neuanschaffung eines energieeffizienten Kühlschranks wirkungsvoll zu unterstützen. Eine solche Anschaffung ermöglicht es aber Senioren, ihre Energiekosten zu senken und damit ihr Grundeinkommen zu stabilisieren“, sagt sie.

Bei dem Fonds gehe es nicht um finanzielle Unterstützung im täglichen Leben, sondern nur um Einzelfälle. Die Einschätzung der persönlichen Situation der anfragenden Person erfolgt durch die Beraterinnen der Caritas.

Wo der Fond u. a. helfen kann

  • Medizinische Hilfsmittel für kranke und behinderte Menschen, zum Beispiel Zahnersatz,  werden oft nicht vollständig von den Krankenkassen übernommen.
  • Es gibt keine Unterstützung mehr bei einer benötigten neuen Sehhilfe.
  • Ältere Menschen, die knapp über dem Sozialhilfeniveau leben, erhalten keine Befreiung von den Rundfunkgebühren;
  • Es fehlt oftmals das Geld, Kühlschrank, Waschmaschine oder Fernseher zu reparieren, geschweige denn zu ersetzen.
  • Häufig fallen Zusatzkosten bei Erkrankungen an, z. B. Fahrtkosten zu Ärzten.
  • Ältere Menschen haben oft auch nicht die finanziellen Mittel, an kulturellen Angeboten teilzunehmen, wie z.B. an einem Tagesausflug. Schon eine Bahnfahrt zur Familie ist oftmals ausgeschlossen.
  • Vereinsbeiträge können problematisch sein.

Rückmeldung „aus dem OP“

Wir vom Orgateam fühlen uns in unserer Entscheidung für das Hilfsprojekt neu bestätigt, weil die Surgical Mission gerade auf den Philippinen ist und eindrücklich betont, wie sehr man dort nicht nur auf medizinische, sondern auch auf finanzielle Hilfe angewiesen ist: „In den ersten zwei Tagen haben über 350 Patienten auf uns gewartet“, sagt Rettungsassistent Christian Motsch“. „Wir sehen hier Befunde, welche in ihrem Ausmaß und ihrer Größe in Deutschland undenkbar wären.“ Sonja Faust spricht von einer „einzigartigen Erfahrung, mit einfachsten Mitteln und unter erschwerten Bedingungen so viel bewirken zu können.“ Damit das Team den enormen Kostenaufwand von 40.000 bis 50.000 Euro pro Mission stemmen kann, ist es auf Spenden dringend angewiesen.
Und während wir diesen Post lesen, operieren unsere „Helden“ der Mission wieder Hilfsbedürftige am anderen Teil des Globus….
Respekt!

OP-Team

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