Solilauf 2016

10./11. September in Sankt Ingbert Mühlwaldstadion

Bekämpfen Sie Kinderarbeit in Indien

Erlös soll „Müllkindern“ von Kalkutta eine Zukunft geben

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Wo geht der Erlös des diesjährigen Solilaufs hin? Das Orgateam des Hauptveranstalters, der Gemeinde St. Pirmin und St. Michael in St. Ingbert, hat sich nun nach gründlicher Überlegung und Abwägung mehrerer Alternativen für ein neues Hilfsprojekt entschieden: „Geben Sie den „Müllkindern“ von Kalkutta eine Zukunft“, so lautet das Motto und zugleich der Aufruf, am 10. und 11. September 2016 im Mühlwaldstadion wieder seine Runden zu drehen. Der Impuls kam in diesem Jahr von Pfarrer Andreas Sturm, der sich vor Ort in Indien ein Bild von der Not machen konnte. Der Veranstalter unterstützt die vom Bischöflichen Hilfswerk Misereor geförderte „Vereinigung der Müllsammlerinnen von Tiljala“ (T-Shed). In einer kleinen Halle neben einer Müllkippe in einem Armenviertel von Kalkutta lernen Kinder nach dem Müllsammeln Lesen, Schreiben und Rechnen, damit sie eine Ausbildung machen können und sich eine Alternative zum Müllsammeln schaffen. Der Unterricht ist Teil eines umfangreichen Programms für die Familien, die vom Müll leben: Vermarktung des Mülls, Schaffung alternativer Einkommensquellen, Aufklärungs- und Bildungsprogramme für Frauen und Kinder, Gesundheitsprogramm sowie Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit für bessere Lebensbedingungen.

Mit dem Erlös des Solilaufs will die Gemeinde St. Pirmin und St. Michael helfen, Kindern, die niemals eine Schule besucht oder sie frühzeitig abgebrochen haben, eine Zukunftsperspektive zu geben. Um Ihnen das Grundwissen für staatliche Schulen zu vermitteln, braucht die Vereinigung der Müllsammlerinnen dringend Geld für den Betrieb und den Unterhalt der informellen Schulen. Dazu gehören Gehälter für die Lehrkräfte ebenso wie für das Schulmaterial, die Elternarbeit, Essen und Trinken für die Kinder, Miete, Strom, und vieles mehr.Kalkutta