Infostand am Mühlwaldstadion

Kurzmitteilung

An allen 3 Solilauf-Tagen werden wir mit einem kleinen Team am Infostand vor der Stadionklause des Mühlwaldstadions sitzen. Dort könnt ihr einfach und bequem eure Startgebühr bezahlen, spenden oder Fragen zum virtuellen Lauf stellen. Außerdem hat Sylvie Lehman von @handmade_by_lpunkt Solilauf-Buttons produziert. Für 2,50€ könnt ihr euch damit als Solilauf-Fans outen. Super Sache. Vielen Dank an Sylvie. Ihr trefft uns an am
Freitag zwischen 17 und 19 Uhr,
Samstag von 16 bis 18 Uhr und am
Sonntag zwischen 12 und 14 Uhr.

Solilauf wird anders

Kurzmitteilung

Wir sind sehr traurig, den Solilauf in seiner bisherigen Form absagen zu müssen. Seit Oktober letzten Jahres waren wir schon in der Vorbereitung, haben bereits ein großartiges Hilfsprojekt ausgewählt. Aber wir alle wissen, dass Großveranstaltungen in Deutschland bis mindestens 31. August untersagt sind. Ob der Zeitraum verlängert wird, hängt von der aktuellen Pandemie-Entwicklung ab und ist eher wahrscheinlich. Das bedeutet für den Solilauf, der am 12./13. September stattfinden sollte, dass derzeit keine Garantie für den gewohnten Ablauf gegeben werden kann. „Für die Stadt und den Veranstalter, die Pfarrei Heiliger Ingobertus, hat die Gesundheit der über 1.000 Teilnehmer und der zahlreichen Besucher oberste Priorität. Da zum jetzigen Zeitpunkt keine Gewähr gegeben werden kann, wie sich die Situation im September darstellt, tragen wir die Entscheidung des Veranstalters mit, den Solilauf 2020 abzusagen“, so der Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer.

Das Orgateam arbeitet gerade an einer alternativen Lösung, die es möglich machen soll, auch in der Krisenzeit Laufen und Spenden miteinander zu verbinden, so dass die Solilauf-Community trotz Corona bestehen bleibt. Also bitte blockt den 11. bis 13. September in eurem Kalender. Wir halten euch auf dem Laufenden.

37.200 € Spendenerlös

Kurzmitteilung

undefinedMit großer Spannung  wurde im Pfarrheim St. Josef die Bekanntgabe der Spendensumme des Solilaufs 2019 erwartet. Jedes Jahr staunen die Veranstalter des Solilaufs in St. Ingbert, die Gemeinde St. Pirmin und St. Michael in der Pfarrei Heiliger Ingobertus, sowie ihre Partnerin, die DJK SG St. Ingbert, über die großartige Lauf- und Spendenbereitschaft. Nachdem in den vergangenen Monaten noch vereinzelt Spenden eingegangen waren, stand nun das Ergebnis der Benefizveranstaltung vom September letzten Jahres  fest: 37.200 € gehen an das Projekt „Wünschewagen“ des Arbeiter-Samariter-Bundes. „Das ist die bislang größte Spende, die der Wünschewagen bekommen hat“, freut sich Guido Jost, der Landesvorsitzende des Saarländischen Arbeiter-Samariter-Bundes bei der Scheckübergabe.

Karl Ackermann vom Orgateam hatte es wie jedes Jahr bei der Verkündung des Erlöses spannend gemacht. In Bezug auf den Wünschewagen hatte er eine kleine „Autoshow“ organisiert. Nacheinander fuhren Kinder mit Bobby Cars in den Pfarrsaal. Jedes Auto stand für einen bestimmten Wert. Am Ende musste das Publikum die Summe erraten.

Auch wenn die Endsumme sicherlich aufgrund des schlechten Wetters nicht zu den Rekordbeträgen aller 14 Soliläufe gehört, so sagte Ackermann stolz: „Dieser Solilauf hat bewiesen, dass total schlechtes Wetter der Veranstaltung nichts anhaben kann.“

Zum ersten Mal fand die Spendenübergabe nicht im Pfarrheim St. Michael, sondern im Rahmen des Neujahrsempfangs der Pfarrei Heiliger Ingobertus statt. „Der Solilauf könnte in Zukunft eine Aktion der Nächstenliebe der ganzen Pfarrei werden“, appellierte Ackermann. Er nutze auch die Gelegenheit, sich bei allen Helfern zu bedanken, die mit großem Engagement und mit Leidenschaft dieses Großereignis stemmen.

Im letzten Jahr wurde das angestrebte Ziel, insgesamt 500.000 zu „knacken“, leider nicht erreicht. 2.100€ fehlen noch. Vielleicht findet sich aber auch ein Sponsor, der die Summe zur halben Million aufrundet. Wenn nicht, dann eben 2020. Dann findet der beliebte Benefizlauf am 12. Und 13. September zum 15. Mal stattfinden.

Das war 2019: Nachbericht

Kurzmitteilung

1.188 Teilnehmer, über 150 Helfer, 12.805 gelaufene Kilometer und jede Menge fröhliche Gesichter trotz klatschnasser Sportkleidung — das ist die Bilanz des Solilaufs im St. Ingberter Mühlwaldstadion, der durch seine Wassermassen in die Geschichte der Benefizveranstaltung eingehen wird.

Bei strömendem Regen gab Landtagspräsident Stephan Toscani den Startschuss zum 14. Solilauf in St. Ingbert. Der Regen war dann auch das Dauerthema im Mühlwaldstadion. Tapfere Läufer mit triefend nassen Kleidern und eine Laufbahn, wie sie die Veranstaltung in all den Jahren noch nicht gesehen hat: Schlamm und Pfützen machten das Rundendrehen zur Bewährungsprobe für die ohnehin schon geschundene Muskulatur.

Doch trotz miesen Wetters war die Stimmung bei Läufern, Helfern und Zuschauern wieder einmalig. Der Veranstalter, die Gemeinde St. Pirmin und St. Michael in St. Ingbert, freute sich über jeden, der sich auch mit nassen Turnschuhen nicht vom Laufen für den guten Zweck abhalten ließ.

„Nächstenliebe nichts für Weicheier“

Der Erlös, der erst ausgezählt werden muss und beim Neujahrsempfang der Gemeinde bekannt gegeben werden wird,  geht in diesem Jahr an das rein ehrenamtlich getragene und ausschließlich aus Spenden finanzierte Projekt „Wünschewagen“ des Arbeiter-Samariter-Bundes. Es erfüllt Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch und fährt sie gemeinsam mit ihren Familien und Freunden noch einmal an ihren Lieblingsort.

„Nächstenliebe ist eben nichts für Weicheier“, sagte Pfarrer Daniel Zamilski in dem Open-air-Gottesdienst, der in diesem Jahr zum ersten Mal nicht vor, sondern in dem großen Zelt stattfand und von der Schola „Neue Lieder der Gemeinde“ sowie der Band „Fine Tuning“ musikalisch begleitet wurde. Damit verbeugte er sich verbal vor allen Teilnehmern, die für die gute Sache im strömenden Regen liefen, um damit die Hilfsbedürftigen eben nicht im Regen stehen zu lassen. Und auch Gabi Strobel vom Orgateam des Solilaufs war beeindruckt vom Durchhaltevermögen der Läufer, einige sogar über die kompletten 24 Stunden: „Wir empfinden großen Respekt für alle, die an diesen beiden Regentagen uns, ihr Laufteam und letzten Endes den Wünschewagen nicht im Stich gelassen haben und sind stolz auf unsere Solilauf-Fan-Gemeinschaft.“

Einer stach mit seiner Leistung besonders hervor: Patrick Kaufmann kommt seit vier Jahren extra aus der Schweiz, um den Solilauf zu unterstützen. Er ist mit 144 gelaufenen Kilometern und einem 24-Stundenlauf auch der herausragende Sieger. Bei den Damen erreichte Sylke Weingärtner mit 78 Kilometern den ersten Platz. Das teilnehmerstärkste Team stellte in wieder mit 113 Läufern die DJK St. Ingbert Fußball.

Wünschebrunnen und Warm-Ups

In jedem Jahr sind es die kleinen Geschichten der Nächstenliebe und die kreativen Ideen, die diesen Lauf zur einmaligen Veranstaltung machen: Patricia Wiesmeier hatte am Vorabend noch schnell zehn Türkränze gebastelt sie alle in ihrem Bauchladen für den guten Zweck verkaufen können. Das Team HiOrg Server platzierte wieder eine Webkamera an der Bahn, so dass das Geschehen weltweit Tag und Nacht verfolgt werden konnte. Das Physio-Team von „Fitness Schurke Personal Training“ massierte die strapazierten Muskeln der Läufer gegen einen Spendenbetrag für den guten Zweck und coachte auch mit Warm-ups und Mobilitätsübungen. Die Kinderkirche St. Pirmin hatte einen „Wünschebrunnen“ aufgestellt. Wer dort Geld einwarf, durfte sich etwas wünschen.

Selbstlos waren wie immer auch die Bands, die ohne Gage das Publikum begeisterten: The Shorties, AJR Broject, Underfrog, Fine Tuning, der Shanty-Chor „Marinekameradschaft Prinz Eugen“ und Iragazzi deckten die gesamte Bandbreite von Pop- und Rockmusik, über italienischen Schlager bis hin zu Seemannsliedern – für jede Altersgruppe war etwas dabei.

Dieter Schmitt vom  Saarländischen Rundfunk führte professionell durchs Programm und ging für Interviews auch selbst auf die Bahn.

So viele Läufer und zahlreiche Besucher mussten natürlich auch beköstigt werden. Das war logistisch sehr anspruchsvoll. Hier freute man sich nicht nur über die vielen Kuchen- und Salatspenden, sondern auch über die Popcorn-Maschine der Kreissparkasse Saarpfalz und den veganen Indian Bowls von WorldFoodTrip, deren Erlös ebenso in die Spendensumme einfließen wird.

Der Solilauf hat nun auch Nachahmer in Benin in Afrika  gefunden. Der 10-Stundenlauf in Bassila, wo der 2012 der Erlös hinging, soll die Menschen für Sport begeistern.

Alle Ergebnisse hier

Diese Bands freuen sich auf euch

Kurzmitteilung

Wir haben wieder tolle Bands für euch auf die Beine, äh Bühne, gestellt, die natürlich alle wieder ohne Gage auftreten:

The Shorties: Schülerband spielt Rockmusik wie die Profis

AJR Broject: Classic- und Southern Rock jenseits von Smoke on the Water und Sweet Home Alabama

Underfrog: große Bandbreite der Rockmusik aus den 90er-Jahren und den angrenzenden Jahrzehnten

FINE-TUNING: Die Jugendband glänzt mit Gottesdienstbereicherung und weltlicher Mitreißmusik

Band Iragazzi: Deutsche Texte, italienische Seele und Latino-Beats verschmelzen in einzigartiger Symbiose

Shanty-Chor „Marinekameradschaft Prinz Eugen“: altbekannte Shantys und Seemannsliedern im Mix mit maritimen Schlagern und flotten Liedern

Tolle Medaillen für Erstplatzierte

Kurzmitteilung

Für unsere Erstplatzierten haben wir eine schöne Überraschung vom Rohrbacher Weiher.

In diesem Jahr belohnen wir unsere Siegerinnen und Sieger mit dieser Medaille: echtes Biosphärenholz vom Rohrbacher Weiher. Schön ist sie geworden!

Es lohnt sich also teilzunehmen: https://my.raceresult.com/130115/registration?lang=de

Solilauf jetzt auch in Afrika

Das Orgateam in St. ingbert freut sich riesig über Nachahmer in Benin und wünscht viel Erfolg bei dem 10-Stundenlauf, der die Menschen für Sport begeistern soll .

Am 7. September werden nicht nur im Mühlwaldstadion wieder viele Sportlerinnen und Sportler auf die Bahn gehen. Nein, parallel zum Solilauf in St. Ingbert drehen auch Freunde aus Benin ihre Runden. Unter dem Namen „Course de solidarité“ werden Menschen innerhalb von zehn Stunden laufen. Veranstaltet wird der Lauf von W.E ONG in Partnerschaft mit dem Solilauf in St. Ingbert. Eine ONG ist eine „organisation non-gouvernementale, d.h. eine „Nicht-Regierungsorganisation“ und entspricht in Deutschland einem eingetragenen Verein. Die W.E ONG ist offizieller Partnerverein von „Perspektiven für Benin e.V.“, dem Verein zur Verbesserung der Lebensqualität und Bildung in Benin.

Der Course de solidarité findet auf dem Sportgelände der Gemeindehauptstadt Bassila statt. 2012 hat sich das Orgateam in St. Ingbert für ein Hilfsprojekt im westafrikanischen Staat Benin entschieden. „Wir bauen einen Kindergarten für Bassila“ hieß damals das Motto. 30.500 € waren als Erlös zusammengekommen. Der Kindergarten ist mittlerweile gebaut und die Freunde in Benin angesteckt von der Idee einer solchen Benefizveranstaltung.

Laufen bis es dunkel wird

Los geht es am Samstag um 9.00 Uhr. Statt 24 will man erst mal nur 10 Stunden laufen. Denn ab 19.00 Uhr wird es dunkel. Der Lauf beginnt erst um 9.00 Uhr, um Teilnehmern von außerhalb entgegenzukommen. Der Aufwand für die Organisatoren ist riesig: Die treibende Kraft Nabiou Soumanou sucht in Bassila und Umgebung Sponsoren. Denn Bänke, Stühle, Tische, Sonnendächer, Drucker und Tinte müssen ausgeliehen werden. Startnummernbänder für die Läufer, Straßenschilder und vieles mehr gilt es anzufertigen. Aber Nabiou hat großen Spaß. Seinen saarländischen Freunden Waltraud Latz und Peter Thiel schreibt er:

„Liebe Waltraud, lieber Peter, heute, Sonntag, ab 15.00 h, hatten wir eine Sitzung in meinem Büro im Sitz der W.E ONG on Bassila, um den 24-Std- Lauf vorzubereiten. Wir haben ein ORGA-TEAM gebildet mit einem Deutschlehrer als Vorsitzenden: Er heißt DJAWARA Askandar. Dieses Comité hat die Aufgabe, den Ablauf dieses Ereignisses erfolgreich zu gestalten. Wir haben zehn Personen für die Jury bestimmt, die die Runden der einzelnen Teilnehmer notieren werden. Wir haben auch einen Vorsitzenden der Jury ernannt, der nach und nach die Ergebnisse zusammenfasst. Es ist ein Informatiker des Collèges von Bassila. Es wurde entschieden, dass die Rückennummern in verschiedenen Farben gefertigt werden. Radiosendungen werden heute, am Montag, ausgestrahlt, um die guten Seiten des Sports und auch die Zusammenarbeit mit PFB (Perspektiven für Benin) und der Vereinigung des Solilaufs von St. Ingbert zu erläutern. Ihr werdet ständig weitere Details zur Organisation erhalten.“

2020 soll der Lauf auf 24 Stunden ausgedehnt werden, ganz so wie in St. Ingbert und evtl. sogar eine kleine Startgebühr erhoben werden (zugunsten von Projekten der W.E ONG).

Paten fürs Rundenzählen

Die Anzahl der Läufer wurde erstmal auf 200 begrenzt und unterteilt sich in sechs Kategorien: Kleinkinder, Jungen, Mädchen, Männer, Frauen, ältere Menschen ab 50 Jahren. Die Läufer bekommen Nummern. Ein Team aus ca. 20 Personen ist für jeweils 10 Läufer zuständig. Jedes Team-Mitglied zählt die Runden „seiner“ Läufer. Die Runden der einzelnen Läufer werden sofort in eine Excel-Datei eingefügt.

„Course de solidarité“ bedeutet, es gibt einen Lauf für ALLE Menschen, egal welcher Herkunft, Religion, Alters- und Berufsgruppe sie angehören oder in welchem Gesundheitszustand sie sind. Es wird weder Startgebühr noch Spender für die Runden geben. Dies alles sei unmöglich durchführbar, weil man das in Benin überhaupt nicht kennt. Außerdem verfügen viele Menschen über fast keine Geldmittel. Ziel ist es dagegen, die Menschen für Sport zu interessieren, den Sport, die Gesundheit und insbesondere die Gemeinschaft aller zu fördern.

Der Verein Perspektiven für Benin e. V.  wird deshalb im Blick auf eines seiner Ziele (Förderung von Gesundheit) und dem Anreiz zu sportlicher Betätigung den drei Erstplatzieren jeder Gruppe einen kleinen angemessenen Geldpreis spenden, und alle Teilnehmer werden von der W.E ONG eine Teilnahmeurkunde bekommen.