So funktioniert der Lauf

Wir arbeiten mit Hochdruck an der Online-Anmeldung. Demnächst werdet ihr hier die Möglichkeit haben, euch als Einzelläufer oder Team anzumelden. Wir bitte noch um etwas Geduld. Ihr könnt aber jetzt schon mal eure Teams zusammenstellen. Bis dahin  die wichtigsten Fragen und Antworten:

So funktioniert’s: Die Teilnehmer registrieren sich als Einzelläufer oder formieren sich in virtuellen Gruppen. Das heißt, ein Teamname, aber jeder läuft seine Kilometer zu seiner persönlichen Zeit. Jeder oder jede Gruppe versucht, möglichst viele Kilometer zu laufen.

Wenn ein Teilnehmer nur einen einzigen Kilometer laufen kann, dann ist das auch schon eine wichtige Hilfe für unser Projekt. Denn auch ein einziger Kilometer ist besser als gar nicht gelaufen!

Es gibt Einzel- wie Gruppenwertungen. Wenn du in diese Wertungen aufgenommen werden möchtest, musst du ein „Beweisfoto“ deiner gelaufenen Kilometer einschicken. Das kann ein Screenshot vom Garmin, von Strava oder anderen Lauf-Apps sein.

Willst du dagegen einfach nur laufen und spenden – ganz ohne Wettkampfcharakter? Kein Problem. Auch dann bist du herzlich willkommen. Ein Beweisfoto ist nicht nötig. Ein Eintrag in die sogenannte Sportlerwertung entfällt dann.

Warum ist aus dem 24-Stundenlauf eine 60-Stundenlauf geworden?

Leider haben unsere Teilnehmer nicht wie üblich die Möglichkeit, nachts bei Flutlicht zu laufen. Daher haben wir den Lauf verlängert. Und so kannst du von Freitag, 11. September ab 6 Uhr bis Sonntag, 13. September, 18 Uhr so lang wie möglich laufen und so viele Spendengelder wie möglich sammeln.

Was kostet die Teilnahme?

Wie gewohnt zahlen Erwachsene 10 €, Jugendliche bis 18 Jahre 6 €. Kinder unter 7 Jahren sind kostenlos. Die Startgebühr ist deine Grundspende.

Gibt es darüber hinaus auch noch die Spendenkarte?

Wie gewohnt suchst du dir für deine sportliche Leistung  mit der Spendenkarte Sponsoren. Am Ende der Veranstaltung bittest du deine Sponsoren um das Geld und überweist es zusammen mit der Startgebühr auf das Spendenkonto:

Kath. Kirchengemeinde Hl. Ingobertus St. Ingbert
Kreissparkasse St. Ingbert
IBAN: DE72594500101011508528

Und was ist das mit der Verzehrkarte?

Ganz einfach: Stell dir vor, du wärst an einem normalen Solilauf-Wochenende im Mühlwaldstadion gewesen. Sicherlich hättest du einen Soli-Burger gegessen, vom selbstgebackenen Kuchen probiert, Mineralwasser gegen den Durst getrunken und am Abend ein oder zwei Bier betrunken. Diese fiktive Liste kannst du online ausfüllen, und wir rechnen für dich aus, für wie viel Geld du verzehrt hättest. Wenn du möchtest, überweist du diesen Betrag zusammen mit deiner Startgebühr und eventuellen Sponsorengeldern auf das oben genannte Konto.

Und wenn ich einfach nur spenden will?

Klar, wenn du nicht laufen, sondern einfach nur den Kältebus finanziell unterstützen möchtest, überweist du unter dem Verwendungszweck „Solilauf“ einen beliebigen Spendenbetrag auf das oben genannte Konto. Eine Registrierung ist nicht notwendig.

Bekomme ich eine Spendenbescheinigung?

Ja, wir schicken dir ab einem Betrag von 20 € gerne eine Spendenbescheinigung zu. Dazu brauchen wir deine Postadresse, die du dann online eintragen kannst.

Muss ich meine Runden selbst zählen?

Ja, in diesem Jahr gibt es leider keine andere Möglichkeit. Vielleicht hast du ein „Hausstrecke“ und weist schon vorab, wie viele Kilometer diese beträgt. Oder du misst mit Handy oder Laufuhr deine Strecke.

Wo kann ich in den sozialen Medien unterstützen?

„Allein und doch gemeinsam“. So heißt in diesem Jahr unser Motto. Damit die Solilauf-Community bleibt, sind wir darauf angewiesen, dass du deine Vorbereitung und deinen Lauf in den sozialen Medien mit den Solilauf-Freunden teilst, wenn es dir möglich ist. Dreh kleine Videos, mach Fotos, poste Statements. Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. So bleibt der Solilauf auch lebendig.

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Wenn ich sonst noch Fragen habe – an wen wende ich mich?

Bitte schick eine E-Mail an info@solilauf.org

Aktuelle Beiträge

Solilauf jetzt auch in Afrika

Das Orgateam in St. ingbert freut sich riesig über Nachahmer in Benin und wünscht viel Erfolg bei dem 10-Stundenlauf, der die Menschen für Sport begeistern soll .

Am 7. September werden nicht nur im Mühlwaldstadion wieder viele Sportlerinnen und Sportler auf die Bahn gehen. Nein, parallel zum Solilauf in St. Ingbert drehen auch Freunde aus Benin ihre Runden. Unter dem Namen „Course de solidarité“ werden Menschen innerhalb von zehn Stunden laufen. Veranstaltet wird der Lauf von W.E ONG in Partnerschaft mit dem Solilauf in St. Ingbert. Eine ONG ist eine „organisation non-gouvernementale, d.h. eine „Nicht-Regierungsorganisation“ und entspricht in Deutschland einem eingetragenen Verein. Die W.E ONG ist offizieller Partnerverein von „Perspektiven für Benin e.V.“, dem Verein zur Verbesserung der Lebensqualität und Bildung in Benin.

Der Course de solidarité findet auf dem Sportgelände der Gemeindehauptstadt Bassila statt. 2012 hat sich das Orgateam in St. Ingbert für ein Hilfsprojekt im westafrikanischen Staat Benin entschieden. „Wir bauen einen Kindergarten für Bassila“ hieß damals das Motto. 30.500 € waren als Erlös zusammengekommen. Der Kindergarten ist mittlerweile gebaut und die Freunde in Benin angesteckt von der Idee einer solchen Benefizveranstaltung.

Laufen bis es dunkel wird

Los geht es am Samstag um 9.00 Uhr. Statt 24 will man erst mal nur 10 Stunden laufen. Denn ab 19.00 Uhr wird es dunkel. Der Lauf beginnt erst um 9.00 Uhr, um Teilnehmern von außerhalb entgegenzukommen. Der Aufwand für die Organisatoren ist riesig: Die treibende Kraft Nabiou Soumanou sucht in Bassila und Umgebung Sponsoren. Denn Bänke, Stühle, Tische, Sonnendächer, Drucker und Tinte müssen ausgeliehen werden. Startnummernbänder für die Läufer, Straßenschilder und vieles mehr gilt es anzufertigen. Aber Nabiou hat großen Spaß. Seinen saarländischen Freunden Waltraud Latz und Peter Thiel schreibt er:

„Liebe Waltraud, lieber Peter, heute, Sonntag, ab 15.00 h, hatten wir eine Sitzung in meinem Büro im Sitz der W.E ONG on Bassila, um den 24-Std- Lauf vorzubereiten. Wir haben ein ORGA-TEAM gebildet mit einem Deutschlehrer als Vorsitzenden: Er heißt DJAWARA Askandar. Dieses Comité hat die Aufgabe, den Ablauf dieses Ereignisses erfolgreich zu gestalten. Wir haben zehn Personen für die Jury bestimmt, die die Runden der einzelnen Teilnehmer notieren werden. Wir haben auch einen Vorsitzenden der Jury ernannt, der nach und nach die Ergebnisse zusammenfasst. Es ist ein Informatiker des Collèges von Bassila. Es wurde entschieden, dass die Rückennummern in verschiedenen Farben gefertigt werden. Radiosendungen werden heute, am Montag, ausgestrahlt, um die guten Seiten des Sports und auch die Zusammenarbeit mit PFB (Perspektiven für Benin) und der Vereinigung des Solilaufs von St. Ingbert zu erläutern. Ihr werdet ständig weitere Details zur Organisation erhalten.“

2020 soll der Lauf auf 24 Stunden ausgedehnt werden, ganz so wie in St. Ingbert und evtl. sogar eine kleine Startgebühr erhoben werden (zugunsten von Projekten der W.E ONG).

Paten fürs Rundenzählen

Die Anzahl der Läufer wurde erstmal auf 200 begrenzt und unterteilt sich in sechs Kategorien: Kleinkinder, Jungen, Mädchen, Männer, Frauen, ältere Menschen ab 50 Jahren. Die Läufer bekommen Nummern. Ein Team aus ca. 20 Personen ist für jeweils 10 Läufer zuständig. Jedes Team-Mitglied zählt die Runden „seiner“ Läufer. Die Runden der einzelnen Läufer werden sofort in eine Excel-Datei eingefügt.

„Course de solidarité“ bedeutet, es gibt einen Lauf für ALLE Menschen, egal welcher Herkunft, Religion, Alters- und Berufsgruppe sie angehören oder in welchem Gesundheitszustand sie sind. Es wird weder Startgebühr noch Spender für die Runden geben. Dies alles sei unmöglich durchführbar, weil man das in Benin überhaupt nicht kennt. Außerdem verfügen viele Menschen über fast keine Geldmittel. Ziel ist es dagegen, die Menschen für Sport zu interessieren, den Sport, die Gesundheit und insbesondere die Gemeinschaft aller zu fördern.

Der Verein Perspektiven für Benin e. V.  wird deshalb im Blick auf eines seiner Ziele (Förderung von Gesundheit) und dem Anreiz zu sportlicher Betätigung den drei Erstplatzieren jeder Gruppe einen kleinen angemessenen Geldpreis spenden, und alle Teilnehmer werden von der W.E ONG eine Teilnahmeurkunde bekommen. 

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