
„Der Solilauf erinnert uns daran, dass Solidarität nicht bei Worten stehen bleibt, sondern in Taten spürbar wird – im gemeinsamen Laufen, im Mitfühlen und im Helfen.“
Weltlicher Schirmherr
Reinhold Jost
Minister für Inneres, Bauen und Sport
Sehr geehrte Damen und Herren,
es ist mir eine besondere Freude und Ehre, in diesem Jahr die Schirmherrschaft für den Solilauf in St. Ingbert übernehmen zu dürfen. Mit diesem Lauf wird Jahr für Jahr eindrucksvoll bewiesen, wie sportliches Engagement und gesellschaftliche Verantwortung Hand in Hand gehen können.
Der Solilauf steht für Solidarität im besten Sinne: Menschen unterschiedlichster Herkunft und Altersgruppen kommen zusammen, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen – für Menschlichkeit, gelebte Integration und konkrete Hilfe dort, wo sie gebraucht wird.
Die durch den Lauf gesammelten Spenden unterstützen Initiativen, die geflüchteten Menschen Schutz, Teilhabe und neue Perspektiven ermöglichen. Damit zeigt der Solilauf, wie stark eine Gesellschaft ist, wenn sie zusammensteht – unabhängig von Herkunft, Sprache oder Lebensgeschichte.
In Zeiten globaler Krisen, zunehmender gesellschaftlicher Spannungen und wachsender Herausforderungen im Bereich Flucht und Migration ist dieses Engagement nicht hoch genug zu schätzen. Der Solilauf erinnert uns daran, dass Solidarität nicht bei Worten stehen bleibt, sondern in Taten spürbar wird – im gemeinsamen Laufen, im Mitfühlen und im Helfen.
Mein herzlicher Dank gilt den Veranstalterinnen und Veranstaltern, allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, den beteiligten Schulen, Vereinen, Gruppen sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die mit ihrem Engagement den Solilauf ermöglichen und mit Leben füllen.
Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünsche ich einen erfolgreichen und verletzungsfreien Lauf.
Ihr
Reinhold Jost
Minister für Inneres, Bauen und Sport

„Möge der Geist der Solidarität auch in den nächsten 20 Jahren weiter durch St. Ingbert joggen – mit Liebe im Herzen und Blasen an den Füßen.„
Geistliche Schirmherren
Pfarrer Daniel Zamilski und Pfarrer Johannes Rossell
Liebe Läuferinnen und Läufer,
liebe Mitmenschen mit Herz und Sportsgeist,
wer hätte gedacht, dass Laufen heilig sein kann? Auch dieses Jahr treten wir den Beweis an: Beim 20. Solilauf der Pfarrei Heiliger Ingobertus St. Ingbert! Denn wenn Füße müde werden, um Hoffnung zu wecken, und Schweiß fließt, um Leben zu stärken, dann sind wir ganz nah dran an dem, was man in der Bibel schlicht Nächstenliebe nennt.
In der Gesundheitsstation von Guélor in N’Diaganiao im Senegal mangelt es nicht an Einsatzbereitschaft. Was fehlt, sind Wohnungen für das Pflegepersonal, ein stabiler Stromanschluss und medizinische Geräte, wie sie für uns selbstverständlich sind. Doch wir wissen: Mit vereinten Kräften lässt sich viel bewegen – nicht nur auf der Laufstrecke, sondern auch im Leben anderer Menschen.
Deshalb: Jeder Schritt zählt! Egal, ob sprintend oder schlendernd, mit Laufschuhen oder Nordic-Walking-Stöcken: Hauptsache, das Herz läuft mit – jeder Kilometer ist ein Zeichen für gelebte Solidarität.
Wir danken allen, die diesen Lauf möglich machen: den Organisatorinnen und Organisatoren, Unterstützerinnen und Unterstützern, Läuferinnen und Läufern, Zuschauerinnen und Zuschauern – und allen, die im Hintergrund Großes leisten. Ihr seid Segensbringerinnen und -bringer, denn wenn wir gemeinsam unterwegs sind, kommt der Himmel ein kleines Stück näher auf die Erde.
Herzlichen Glückwunsch zum 20. Solilauf – und Gottes Segen für jeden Schritt!
Möge der Geist der Solidarität auch in den nächsten 20 Jahren weiter durch St. Ingbert joggen – mit Liebe im Herzen und Blasen an den Füßen.
Bleibt gesegnet – und bleibt in Bewegung!
Daniel Zamilski
Katholischer Pfarrer der Pfarrei Heiliger Ingobertus St. Ingbert
und
Johannes Rossell
Evangelischer Pfarrer der Christuskirche St. Ingbert

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