Grußworte

Ministerpräsidentin des Saarlandes

Anke Rehlinger

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Läuferinnen und Läufer,

Sport tut den Menschen gut – er beflügelt Geist und Seele, hält den Körper fit und wirkt sich insgesamt positiv auf die Gesundheit aus. Beim allseits beliebten Solilauf in St. Ingbert tun die Läuferinnen und Läufer sogar in doppelter Hinsicht Gutes: Mit jeder gelaufenen Runde fördern sie nicht nur ihr persönliches Wohlbefinden, sondern sammeln gleichzeitig Spenden für den guten Zweck. 

In diesem Jahr unterstützt der Solilauf zwei regionale Projekte: Den Kinderschutzbund St. Ingbert und das Hospiz Saarpfalz e.V. Damit schlägt er gleichzeitig eine Brücke zwischen hilfsbedürftigen jungen und alten Menschen. Diese Verbundenheit zwischen den Generationen spiegelt sich auch in den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Laufes wider – ob jung oder alt, schnell oder langsam, hier kommen alle zusammen und geben ihr Bestes. 

Solch ein großes Event organisiert sich aber nicht von selbst. Hinter den Kulissen stehen zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer, die mit viel Leidenschaft und Herzblut das ganze Jahr über einen Großteil ihrer Freizeit für die Organisation opfern. Die Hilfsbereitschaft, die alle Beteiligten an den Tag legen, zeichnet uns Saarländerinnen und Saarländer aus. Wir halten zusammen und machen damit die Welt Stück für Stück zu einem besseren Ort. 

Ich danke allen Läuferinnen und Läufern sowie Organisatorinnen und Organisatoren herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre grenzenlose Motivation. Als Schirmherrin wünsche ich der Veranstaltung einen erfolgreichen Verlauf in sportlicher und angenehmer Atmosphäre!

Ihre 

Anke Rehlinger

Ministerpräsidentin des Saarlandes

„Im Stadion laufen zwar alle Läufer um die Wette, aber nur einer gewinnt den Siegeskranz. Alle Wettkämpfer üben in jeder Hinsicht Verzicht. Sie tun es, um einen vergänglichen Siegeskranz zu gewinnen. Aber wir tun es für einen unvergänglichen Siegeskranz.“

1. Kor 9,24-25

Geistliche Schirmherren

Pfarrer Daniel Zamilski und Pfarrer Johannes Rossell

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitwirkende des 19. Solilaufs,

mit Blick auf die Bibelverse aus dem 1. Korintherbrief scheinen sich Wettbewerb und Solidarität fast gänzlich auszuschließen.

Das im Jahr 1949 veröffentlichte Motto der Olympischen und Paralympischen Spiele „Schneller – Höher – Weiter“ (im dt. Sprachgebrauch; eigtl.: Schneller – Höher – Stärker) hält nur allzu oft auch in unserem Leben Einzug. Wir müssen auch außerhalb des Sports leistungsorientierte Wettbewerbe bestreiten und erfahren.

2021 fügte das Internationale Olympische Komitee dem oben genannten Motto den Begriff „Gemeinsam“ hinzu. Der Fokus wird auf eine gemeinschaftliche Erfahrung gelegt innerhalb des gewohnten Wettbewerbes.

Auch Paulus spricht vom Siegeskranz, den nur einer gewinnen kann. Während dieser irdische Siegeskranz vergehen wird, bleibt der unvergängliche bestehen. Für Paulus gehört eben mehr dazu als der Sieg eines Einzelnen.

Für ihn ist Jesus Christus der einzig wahre Gewinner, an dessen Sieg wir alle teilhaben und der uns zu Gewinnern werden lässt. Diese Teilhabe sollen wir für andere Menschen nützlich machen, mit unseren gottgegebenen Gaben und indem wir das, was wir haben, miteinander teilen – ganz im Sinne des Evangeliums. Anders gesagt: Wir sollen solidarisch leben.

Solidarität ist paulinisch gedacht also eine praktisch orientierte Zusammengehörigkeit, die eigene Nachteile in Kauf nimmt, um anderen etwas zukommen zu lassen.

Und genau dafür steht der Solilauf, der mittlerweile zum 19. Mal stattfindet: Menschen engagieren sich mit ihren Gaben gemeinsam für andere – dieses Jahr für den Kinderschutzbund St. Ingbert und das Hospiz Saarpfalz e.V..

Für dieses Engagement möchten wir uns vielmals bei allen Mitwirkenden herzlich bedanken! Ohne Sie und Euch würde der 19. Solilauf nicht stattfinden.

Für die gesamte Veranstaltung wünschen wir allen Gottes Segen, die nötige Puste und eine schöne gemeinsame Zeit – ganz im Sinne einer gelebten Solidarität!

Ihr Johannes RossellIhr Daniel Zamilski
Pfarrer der Prot. Christuskirchengemeinde St. Ingbert & der Prot. Kirchengemeinde SchnappachPfarrer der Pfarrei Hl. Ingobertus St. Ingbert