Übernachtung

Die Veranstalter

Für Laufgruppen und Einzelstarter besteht die Möglichkeit im Stadion in Absprache mit dem Veranstalter ein Zelt aufzustellen. Melden Sie sich dazu bitte an: info@solilauf.org und teilen Sie uns die Größe des Zeltes mit und ihre Mailadresse mit, an die wir ein paar Tage vor dem Lauf den Stellplatz-Plan mailen können..

Die Zelte können ab Samstagvormittag in Abstimmung mit dem Veranstalter auch schon am Freitag (allerdings ohne Übernachtung) in einem gekennzeichnetem Bereich  aufgestellt werden. Darüber hinaus gibt es bei Bedarf Schlafmöglichkeiten im Festzelt. Schlafsäcke, Isomatten etc. sind vom Teilnehmer mitzubringen. Leider kann aus technischen Gründen am Zeltplatz kein Strom zur Verfügung gestellt werden.

Beachten Sie, dass es Nachts feucht und evtl. kalt wird. Bringen Sie angepasste Kleidung mit!

Nach der Anmeldung erhalten Sie ein paar Tage vor der Veranstaltung eine Mail mit dem Stellplatzplan und den Kontaktdaten bei Rückfragen.

Beachten Sie bitte die folgenden Hinweise:
Die Anfahrt des Stellplatzes ist nur zum Be- und Endladen, beim Zeltaufbau möglich, danach ist das Parken nur außerhalb des Geländes möglich, z.B. vor der Tischtennishalle.

Das Parken auf dem Veranstaltungsgelände ist nur in besonderen Fällen (für Rollstuhlfahrer;, kurzzeitig zum Zeltauf-/abbau und für Materialtransporte in das Stadion möglich – nur am Samstag vor 11.00 Uhr und am Sonntag nach 17.00 Uhr). In der Zwischenzeit nur nach Abstimmung mit dem Veranstalter, dazu bitte an der Anmeldung melden.

Diese Regelung ist unbedingt zu beachten.

Aktuelle Beiträge

Solilauf jetzt auch in Afrika

Das Orgateam in St. ingbert freut sich riesig über Nachahmer in Benin und wünscht viel Erfolg bei dem 10-Stundenlauf, der die Menschen für Sport begeistern soll .

Am 7. September werden nicht nur im Mühlwaldstadion wieder viele Sportlerinnen und Sportler auf die Bahn gehen. Nein, parallel zum Solilauf in St. Ingbert drehen auch Freunde aus Benin ihre Runden. Unter dem Namen „Course de solidarité“ werden Menschen innerhalb von zehn Stunden laufen. Veranstaltet wird der Lauf von W.E ONG in Partnerschaft mit dem Solilauf in St. Ingbert. Eine ONG ist eine „organisation non-gouvernementale, d.h. eine „Nicht-Regierungsorganisation“ und entspricht in Deutschland einem eingetragenen Verein. Die W.E ONG ist offizieller Partnerverein von „Perspektiven für Benin e.V.“, dem Verein zur Verbesserung der Lebensqualität und Bildung in Benin.

Der Course de solidarité findet auf dem Sportgelände der Gemeindehauptstadt Bassila statt. 2012 hat sich das Orgateam in St. Ingbert für ein Hilfsprojekt im westafrikanischen Staat Benin entschieden. „Wir bauen einen Kindergarten für Bassila“ hieß damals das Motto. 30.500 € waren als Erlös zusammengekommen. Der Kindergarten ist mittlerweile gebaut und die Freunde in Benin angesteckt von der Idee einer solchen Benefizveranstaltung.

Laufen bis es dunkel wird

Los geht es am Samstag um 9.00 Uhr. Statt 24 will man erst mal nur 10 Stunden laufen. Denn ab 19.00 Uhr wird es dunkel. Der Lauf beginnt erst um 9.00 Uhr, um Teilnehmern von außerhalb entgegenzukommen. Der Aufwand für die Organisatoren ist riesig: Die treibende Kraft Nabiou Soumanou sucht in Bassila und Umgebung Sponsoren. Denn Bänke, Stühle, Tische, Sonnendächer, Drucker und Tinte müssen ausgeliehen werden. Startnummernbänder für die Läufer, Straßenschilder und vieles mehr gilt es anzufertigen. Aber Nabiou hat großen Spaß. Seinen saarländischen Freunden Waltraud Latz und Peter Thiel schreibt er:

„Liebe Waltraud, lieber Peter, heute, Sonntag, ab 15.00 h, hatten wir eine Sitzung in meinem Büro im Sitz der W.E ONG on Bassila, um den 24-Std- Lauf vorzubereiten. Wir haben ein ORGA-TEAM gebildet mit einem Deutschlehrer als Vorsitzenden: Er heißt DJAWARA Askandar. Dieses Comité hat die Aufgabe, den Ablauf dieses Ereignisses erfolgreich zu gestalten. Wir haben zehn Personen für die Jury bestimmt, die die Runden der einzelnen Teilnehmer notieren werden. Wir haben auch einen Vorsitzenden der Jury ernannt, der nach und nach die Ergebnisse zusammenfasst. Es ist ein Informatiker des Collèges von Bassila. Es wurde entschieden, dass die Rückennummern in verschiedenen Farben gefertigt werden. Radiosendungen werden heute, am Montag, ausgestrahlt, um die guten Seiten des Sports und auch die Zusammenarbeit mit PFB (Perspektiven für Benin) und der Vereinigung des Solilaufs von St. Ingbert zu erläutern. Ihr werdet ständig weitere Details zur Organisation erhalten.“

2020 soll der Lauf auf 24 Stunden ausgedehnt werden, ganz so wie in St. Ingbert und evtl. sogar eine kleine Startgebühr erhoben werden (zugunsten von Projekten der W.E ONG).

Paten fürs Rundenzählen

Die Anzahl der Läufer wurde erstmal auf 200 begrenzt und unterteilt sich in sechs Kategorien: Kleinkinder, Jungen, Mädchen, Männer, Frauen, ältere Menschen ab 50 Jahren. Die Läufer bekommen Nummern. Ein Team aus ca. 20 Personen ist für jeweils 10 Läufer zuständig. Jedes Team-Mitglied zählt die Runden „seiner“ Läufer. Die Runden der einzelnen Läufer werden sofort in eine Excel-Datei eingefügt.

„Course de solidarité“ bedeutet, es gibt einen Lauf für ALLE Menschen, egal welcher Herkunft, Religion, Alters- und Berufsgruppe sie angehören oder in welchem Gesundheitszustand sie sind. Es wird weder Startgebühr noch Spender für die Runden geben. Dies alles sei unmöglich durchführbar, weil man das in Benin überhaupt nicht kennt. Außerdem verfügen viele Menschen über fast keine Geldmittel. Ziel ist es dagegen, die Menschen für Sport zu interessieren, den Sport, die Gesundheit und insbesondere die Gemeinschaft aller zu fördern.

Der Verein Perspektiven für Benin e. V.  wird deshalb im Blick auf eines seiner Ziele (Förderung von Gesundheit) und dem Anreiz zu sportlicher Betätigung den drei Erstplatzieren jeder Gruppe einen kleinen angemessenen Geldpreis spenden, und alle Teilnehmer werden von der W.E ONG eine Teilnahmeurkunde bekommen. 

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